Futsal-Regeln im Überblick

Der Ball
Beim Ball handelt es sich um einen speziellen Futsal-Ball. Er ist etwas kleiner (Größe 4) als sein "großer Bruder" und hat mit 0,4 – 0,6 bar einen geringeren Luftdruck und wiegt etwas mehr. Hierdurch verfügt er über reduzierte Sprungeigenschaften.

Das Spielfeld 
Als Maßstab dienen Handballspielfelder, dass heißt das Feld ist etwa 40 mal 20 Meter groß und verfügt nicht über Banden zur Spielfeldbegrenzung. Landet der Ball im Aus wird das Spiel per Ein-Kick fortgesetzt, die Abseitsregel entfällt. Als Tor dienen ebenfalls Handballtore, hierdurch ist Futsal in nahezu jeder Halle spielbar.

Die Spieler
Gespielt wird mit vier Feldspielern und einem Torwart. Dieser kann bei Bedarf durch einen fünften Feldspieler ersetzt werden. Die verschärfte Rückpassregel (s.u.) bleibt dabei allerdings bestehen.

Die Schiedsrichter
Zwei Schiedsrichter auf dem Feld, ein weiterer am Spielfeldrand, welcher die Teamfouls notiert sowie ein Zeitnehmer, leiten das Futsal-Spiel.

Die Nettospielzeit:
Gespielt wird zwei mal 20 Minuten, im Gegensatz zu den anderen bekannten Varianten des Fußballspiels wird die Zeit jedoch bei Spielunterbrechungen angehalten. Jedes Team hat bei eigenem Ballbesitz die Möglichkeit pro Halbzeit eine einminütige Auszeit zu nehmen.

Strafstöße und Teamfoulgrenze
Nach fünf Foulspielen eines Teams in einer Halbzeit, die einen direkten Freistoß zur Folge haben (s.g. kumulierte Foulspiele) erhält der Gegner einen Strafstoß aus zehn Metern Entfernung. Regelverstöße innerhalb des Strafraums werden hingegen mit einem Strafstoß aus sechs Metern Entfernung geahndet.

Die Zeitbegrenzung
Alle Spielfortsetzungen müssen innerhalb von vier Sekunden durchgeführt werden, andernfalls wechselt der Ballbesitz. Dies gilt ebenso für Abstöße, welche der Torhüter grundsätzlich aus der Hand ausführt.