Unterwegs kein (Heim-) Spiel vom BSC verpassen!

Regionalligaspiele in voller Länge live verfolgen ist meistens nur im Stadion möglich. Doch kann man als Fan der Rheinlöwen mal nicht den Sportpark Nord besuchen, muss man seit dieser Saison nicht gänzlich auf seinen BSC verzichten.

Viele haben es sicherlich schon über die Facebookseite oder über andere Wege erfahren: 90 Minuten Live-Regionalligafußball gibt es seit neuestem über unseren Partner sporttotal zu sehen. Und das Angebot erfreut sich bereits nach wenigen Wochen großer Beliebtheit. Uns erreichen Fotos von Fans aus dem Urlaub, von Ausflügen oder auch von BSC-Unterstützern, die weit weg von der Beethovenstadt leben.

Das Ganze ist kostenfrei und funktioniert bei allen Heimspielen sowie bei Gastspielen, falls die Heimvereine ebenfalls eine Partnerschaft mit Sporttotal haben.

Einfach auf www.sporttotal.tv gehen oder die Handy-App in den bekannten Stores runterladen. Es ist möglich, sich ein Profil zu erstellen oder sich über seinen Facebook-Account anzumelden. Danach kann man dem Bonner SC „folgen“ und verpasst so kein Spiel mehr. Du bist zum Anpfiff verhindert um das Spiel zu verfolgen? Kein Problem. Im Re-Live kann man sich die Spiele auf Abruf anschauen.

Außerdem kann man sich die Zusammenschnitte von Spielen der Konkurrenz anschauen, um sich auf die kommenden Gegner vorzubereiten.  

Die nächste Möglichkeit sich das Angebot mal genauer anzuschauen und zu testen besteht bereits am Samstag um 14 Uhr beim Heimspiel gegen den SV Rödinghausen. Am liebsten sehen wir euch, falls möglich, natürlich trotzdem persönlich im Sportpark Nord!

Bis dahin, 
Euer Yannick


Macht mit beim #ZeroHungerRun der Welthungerhilfe!

(Quelle: Deutsche Welthungerhilfe e.V.)
(Quelle: Deutsche Welthungerhilfe e.V.)

Als passionierter Läufer möchte ich alle BSC-Fans nochmal zum #ZeroHungerRun am 24.09.17 (Sonntag) in Bonn ermuntern, bei dem ihr an der Seite unserer (Nachwuchs-)Spieler und anderer BSCler im Löwenrudel für die gute Sache ein paar Kilometer abstrampeln könnt.

Der 5km-Lauf startet dabei um 11:00 Uhr, der längere 10km-Lauf begünstigt die Langschläfer unter uns und beginnt um 12:30 Uhr. Davor bleibt also noch genug Zeit, um sich gewissenhaft aufzuwärmen - und vor allem die tolle Atmosphäre in der Starting Area zu genießen!

Zum zweiten Mal wird das Event in der Bundesstadt nun ausgetragen, nachdem es im letzten Jahr bereits mit 1.300 Läufern und 23.000 € Spendenerlös als großer Erfolg gefeiert werden konnte. Auch der Bonner SC stellt sich der Herausforderung für die gute Sache mit einem eigenen Team, bei dem ihr natürlich gerne mit von der Partie sein könnt - leistet damit euren Beitrag für eine Welt ohne Hunger und Armut!
Dabei sein werden auch Spieler, Verantwortliche und unsere Nachwuchstalente, mit denen ihr die Kilometer runterjoggen könnt.

Hier die Kurzerklärung, wie ihr euch noch schnell und unkompliziert anmelden könnt.

Die Online-Anmeldung ist leider bereits abgeschlossen, aber es wird eine Möglichkeit zur Nachmeldung angeboten. Geht dazu einfach Freitag oder Samstag in den Laufladen Bonn, den ihr hier finden könnt! Und für die ganz Risikobereiten macht die Nachmeldung am Startort auch noch von 9 Uhr bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start auf.

Dort könnt ihr euch gegen eine Nachmeldegebühr von 3 €, die aber ebenfalls in den Spendentopf einfließt, nachmelden. Meldet euch einfach mit folgenden Daten für das Rheinlöwenrudel unseres Vereins an:

Vereinsname: Bonner SC
Teamname: Rheinlöwenrudel

...und schon lauft ihr mit im Blauroten Löwenrudel unseres Clubs!

Als Startspende werden für die 5km-Strecke 10€, für die 10km-Strecke 15€ entrichtet, 80% davon gehen an die wertvolle Arbeit der Welthungerhilfe, die restlichen 20% investiert ihr damit in die Arbeit unserer eigenen Aktion "Löwenherz - der BSC hilft". Natürlich sind auch Spenden möglich, die über die Startgebühren hinausreichen - jeder Euro hilft!

Weitere Infos zum Treffpunkt des Rheinlöwenrudels findet ihr seit Mitte September auf unserer Facebook-Seite. Gerne könnt ihr euch auch an mich (joachim.neubauer@bonner-sc.de) wenden, dann versuche ich euch noch benötigte Infos weiterzuleiten.

Und falls ihr noch weitere Fakten zur Welthungerhilfe oder speziell zum #ZeroHungerRun habt, dann schaut einfach auf der offiziellen Seite vorbei!

Bleibt mir nur noch, Petrus um gutes Wetter am kommenden Sonntag zu bitten, damit der Lauf ein voller Erfolg mit einer Menge Spaß und vielen Spenden wird.
Und abseits davon - wenn nicht schon per Briefwahl geschehen auch vom BSC-Blog der Aufruf: Vergesst vor oder nach dem Lauf nicht, von eurem Stimmrecht Gebrauch zu machen und euer Kreuz zur am 24.09. stattfindenden Bundestagswahl 2017 zu setzen! Danach kann der Sonntag dann wohlverdient und entspannt ausklingen. ;)

Und zu guter Letzt: Nicht vergessen! Heute, 20.09. (Mittwoch) spielt auch noch der BSC unter Flutlicht gegen die Zweite aus Mönchengladbach - Anpfiff um 19:30 Uhr im Sportpark Nord. Mal schauen, ob wir auch weiterhin ungeschlagen bleiben. Wir sehen uns im Stadion!

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Nico Perrey mit unserem "Tor des Monats"!

Einen riesigen Glückwünsch nochmal auch von seiten des Blogs an unseren Nico Perrey!!!

Unser 22-jähriger Innenverteidiger aus Herford, der seit Anfang Juli Teil unserer Rheinlöwen ist, konnte mit seinem traumhaften Hackentor nicht nur für grenzenlosen Jubel beim DFB-Pokalspiel gegen Hannover im August sorgen, sondern hat auch die heiß begehrte Trophäe für das "Tor des Monats" ergattern können.

Das Publikum der ARD-Sportschau hat unseren Neuzugang, der aus der zweiten Mannschaft der Geißböcke zu den Blauroten gewechselt ist, mit satten 36,7% der Stimmen auf Platz #1 gewählt - Wahnsinn! Nico hat also nicht nur die Herzen der Bonner Fans höher schlagen lassen, sondern auch das von ganz Fußball-Deutschland - beeindruckende 12,5% Vorsprung hatte er an Vorsprung vor dem Zweitplatzierten. Sicher nicht zuletzt durch euer fleißiges Abstimmen - super gemacht!

Dabei hatte Perrey keineswegs einfache Widersacher in der Kür zum monatlichen Tor-Kunststück:
Einige Erstligisten buhlten ebenfalls mit ihren hochkarätigen Treffern um die Auszeichnung. Darunter niemand Geringerer als der aktuelle Anführer der Torschützenliste und Superstar des Oberhauses, Robert Lewandoswki (24,2%) vom FC Bayern München. Diesem folgten Marc Bartra (18,8%) von den Borussen aus Dortmund und der Leipziger Bruma (12,5%).

Damit hat Nico nicht nur einen persönlichen Traum wahr gemacht, sondern auch dem Bonner SC ein sowieso schon beeindruckendes sportliches Jahr um einen weiteren Triumph versüßt.

Zum allerersten Mal ging die Auszeichnung an einen männlichen Kicker aus Bonn. Nur der Jamaikanerin Beverly Ranger, die in den 70ern für die Damen des Bonner SC auflief, wurde bislang diese Auszeichnung am 26.04.1975 zuteil. Somit geht das Tor des Monats, nach ewig langen 42 Jahren, zum ersten Mal wieder an unseren Club.

Nochmals: Riesen Glückwunsch, Nico!

P.S.: Gleich die WDR Lokalzeit aus Bonn anschalten - dort könnt ihr unseren Torhelden im Talk sehen.

Dazu als Nachtrag: Absolut sympathisch! Ich sag nur: "Ich wusste selber gar nicht, dass ich das Bein so hoch kriegen kann." Am Mittwoch dann noch, wie Nico selbst in der Lokalzeit sagt, das Flutlichtspiel gegen die Zweite aus Gladbach mit einem Sieg meistern - und dann wird richtig gefeiert, mit der Medaille um den Hals!

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Flutlicht, Regen - und die Tabellenführung...

(Foto: Joachim Neubauer)
(Foto: Joachim Neubauer)

...wenn auch nur für 8 Minuten! Gegen die Wattenscheid 09 lieferte der BSC beim ersten Spiel bei Flutlicht am Freitag ein spannendes Spiel ab, das den Puls der Blau-Roten mit dem Tor von Maouel in der 57. Spielminute um einige Schläge in die Höhe schnellen ließ. Denn trotz der Unterzahl seit der 42. Minute, in der Lars Lokotsch mit einer roten Karte des Platzes verwiesen wurde, konnten die Rheinlöwen sich die Führung zum 1:0 herausspielen.

Die 700 Zuschauer im Sportpark Nord sahen auch weiterhin eine abwechslungsreiche und spannende Partie, die im Stadion besonders von den Fans aus Block C stimmungsreich begleitet wurde. Ich werde das Gefühl (glücklicherweise) nicht los, dass allgemein der Enthusiasmus auf den Zuschauerrängen seit der Teilnahme im DFB-Pokal wieder Einzug hält. Super Entwicklung, weiter so!

Und auch wenn es nur eine Momentaufnahme war, das Tabellenbild löste da schon wahre Glücksgefühle aus. Und das trotz des saumäßigen Wetters, das sowohl Spieler als auch die Fans auf der Gegengeraden vollkommen eingeweicht hat (die Fans durften dann aber wenigstens im Verlauf der zweiten Hälfte unter das Dach der Haupttribüne wechseln). 

8 Minuten nachdem Maouel das Tornetz auf Wattenscheider Seite zittern ließ, wurde den Gästen ein Foulelfmeter zugesprochen, den deren Kapitän Glowacz sicher zum abschließenden Endstand von 1:1 verwandeln konnte. Damit bleibt der BSC auch im 7. Saisonspiel nach wie vor als einzige Mannschaft neben der Zweiten aus Dortmund und dem Wuppertaler SV ungeschlagen. So kann es gerne weitergehen! Am besten im nächsten (Auswärts-)Spiel gegen das aktuelle Tabellenschlusslicht, die SV Westfalia Rhynern 1935.

Am 20.09. (Mittwoch) um 19:30 heißt es dann gegen die II. aus Mönchengladbach "Hier regiert der BSC" im Sportpark Nord. In diesem Sinne, wir sehen uns dort!

 

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Den Spielplan immer in der Tasche!

Ihr wollt die Spiele des Bonner SC immer bei euch in der Tasche parat haben und sehen, wann die nächste Partie im Sportpark Nord oder auswärts steigt? Aber die endlosen Eintragungen in den Kalender vom Smartphone waren euch immer einfach zu viel?

Der BSC hat die Lösung für euch! Ab sofort könnt ihr kostenfrei alle Spieldaten in euren Smartphone-Kalender übertragen, ohne lästiges Eintragen von jeder Begegnung. Und dazu kommt, dass ihr damit immer aktuell über mögliche Änderungen der Spielzeit informiert werdet. 

Das geht alles ohne viel Tamtam mit der App "calovo", bei der unser Sportclub jetzt ebenfalls einen Account besitzt. Dort tragen wir für euch die Begegnungen ein und aktualisieren die Termine, wenn sich etwas ändern sollten (was ja ab und an durchaus mal passieren kann). Einsehen könnt ihr dort alle Heim- und alle Auswärtsspiele der Regionalliga und anstehende Testspiele. So verpasst ihr garantiert kein Match unserer Rheinlöwen.

Dazu müsst ihr einfach auf der calovo-Website des Bonner SC (https://calovo.de/f/bonner-sc/spieltage) vorbeischauen und den Kalender abonnieren - völlig kostenfrei und ohne Anmeldung. Wenn ihr Android-User seid braucht ihr lediglich die calovo-App runterladen, Apple-User haben nichtmals diesen Schritt nötig. Den Kalender könnt ihr mit jedem Smartphone-Kalender und jeder Kalender-Software abonnieren (ob nun Apple Mail, Outlook, Googlemail etc.). 

So könnt ihr euch immer über Terminveränderungen informieren und tragt den aktuellen Spielplan der Blau-Roten stets bei euch! 

Ich habe die App persönlich schon seit ein paar Wochen und bin bislang schwer zufrieden: Updates zu den Spielzeiten funktionieren und alle Termine sind mit einem Mal immer dabei. Super Sache!

Ich hoffe, dass auch ihr Gefallen an dem Angebot findet!

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Der BSC-Blog nun im Team-Format!

Hallo liebe Fans der Rheinlöwen und des BSC-Blogs!

Da Joachim derzeit zeitlich etwas eingeschränkt ist, werde ich ihm in Zukunft unter die Arme greifen, um Euch häufiger mit neuen Blog-Einträgen versorgen zu können. Bevor ihr allerdings die ersten Beiträge von mir lesen werdet, möchte ich mich zunächst kurz vorstellen:

Mein Name ist Yannick, ich bin 23 Jahre alt und gebürtiger Bonner. Nach einem Gastspiel im Bonner Umland wohne ich nun seit knapp drei Jahren wieder im Herzen unserer Stadt. Ich studiere im sechsten Semester Germanistik und Geschichte und bin seit Kindertagen an großer Fußball-Fan. Mich interessiert nicht nur das, was auf dem Platz passiert, sondern vor allem auch das Drumherum. Deswegen würde ich mich freuen, von Euch zu hören und Anregungen und Wünsche entgegennehmen zu können.

Ich freue mich außerdem auf diese neue Aufgabe und eine erfolgreiche Zukunft für unseren Bonner SC!


Ein blau-rotes Fußball-Fest im Sportpark Nord!

(Foto: Joachim Neubauer)
(Foto: Joachim Neubauer)
(Foto: Joachim Neubauer)
(Foto: Joachim Neubauer)

Was für ein Fußball-Tag für die Bonner Fans beim Spiel gegen die Gäste aus Niedersachsen! Ein spannende Partie, bei dem der Bonner SC sich, trotz des Endstands von 2:6, kein bisschen zu verstecken braucht, mit einer absolut beeindruckenden Leistung unserer Rheinlöwen gegen die Erstligisten aus Hannover. Und mit dem wirklich schönsten Tor der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals durch unseren Nico Perrey, der das Leder mit der Hacke so gekonnt ins Netz beförderte, dass es wirklich niemanden mehr im Sportpark auf dem Sitz gehalten hat.

Der Tag begann mit dem Fantreff vor "Em Düvje" in der Brüdergasse. Von dort aus setzte sich der Fantross durch die Bonner Innenstadt Richtung Sportpark Nord in Bewegung und zeigte lautstark, aber völlig friedlich blau-rote Präsenz an diesem sonnenverwöhnten Sonntag.

Vor dem Stadion waren die Straßen voll von den Fans und Zuschauern, die sich auf das bevorstehende Pokalduell einstimmten. Der Teambus von Hannover 96 bog dann um 14:00 Uhr pünktlich auf unser Stadiongelände ein - noch 1 1/2 Stunden waren es da bis zum heiß ersehnten Anpfiff.

Die Zeit konnte ich für ein kurzes Interview mit drei Zuschauern nutzen, die einen ungewöhnlich weiten Weg bis zum Sportpark Nord hinter sich gebracht hatten, um den Bonner SC in der ersten Runde des DFB-Pokals zu unterstützen.
Jürgen de Smet hat mit seinem Zwillingsbruder und seinem Neffen in Bonn eine Zwischenstation bei einem wahren Fußball-Marathon gemacht. Die drei Belgier aus der Nähe von Gent haben sich am Samstag schon um 4 Uhr morgens auf den Weg Richtung Deutschland begeben. Innerhalb der zwei Tage waren sie dabei zu Gast bei insgesamt 6 Partien in den Niederlanden und Deutschland - beeindruckend! Doch das DFB-Pokalspiel in Bonn war dabei eindeutig einer der Höhepunkte. Die Sympathien der Jungs lagen dabei eindeutig beim Bonner SC. Alle drei tippten auf einen Sieg für die Blau-Roten und waren sich sicher, dass es ein spannendes und gutes Spiel zu bestaunen geben wird - womit sie Recht behalten sollten. Das ganze Interview könnt ihr weiter unten lesen!

Um 15:30 Uhr konnte ich endlich mit meinen Jungs im Block C auf den Anpfiff anstoßen. Von Anfang an eine mitreißende Partie, die von einem hellwachen und lautstarken Publikum begleitet wurde. Und die Motivation durch die Fans sollte nicht ohne Wirkung bleiben, so dass der Bonner SC vor ausverkauftem Haus gegen den haushohen Favoriten Hannover 96 sogar in Führung gehen konnte. Lars Lokotsch gelang in der 19. Minute ein Tor ins lange Eck - das musste Hannover erst einmal verdauen. Die folgenden drei Gegentore durch die Niedersachsen dämpften zwar leicht den Optimismus des Publikums, das aber für die Unterstützung durch ein Traumtor von Nico Perrey absolut belohnt wurde - ein wahres Kunststück!

Auch der hohe Zählerstand auf Seiten der Niedersachsen nach dem Abpfiff konnte die gute Stimmung beim Publikum nicht trüben. Man blickte in größtenteils zufriedene Mienen, die einen überragenden Pokalfight unserer Rheinlöwen miterleben durften. Nach so einem tollen Spiel freue ich mich umso mehr auf die noch junge Saison und denke, dass unsere Mannschaft uns noch etliche großartige Spiele bescheren wird. Bessere Werbung für den Regionalliga-Fußball kann man jedenfalls - so meine Meinung - nicht liefern!

Meine Jungs und ich haben dieses Fußball-Fest schließlich noch in der Bonner Altstadt gefeiert und auf die Leistung unserer Blau-Roten angestoßen - eine super Leistung!

Bestimmt wird der ein oder andere auch in der laufenden Saison öfters den Weg in den Sportpark Nord finden. Wir sehen uns dort!

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Interview mit Fans aus der Ferne

BSC-Blog: Schön, dass ihr da seid! Die erste Frage: Woher kommt ihr genau und würdest du euch kurz vorstellen?

De Smet: Ich heiße Jürgen De Smet und komme aus Belgien, aus Deinze, in der Nähe von Gent.  Ich bin 44 Jahre alt und habe zwei Kinder. Das sind mein Zwillingsbruder und mein Neffe. Ich arbeite bei der Polizei und ich habe früher in Deutschland gelebt, in Soest, in der Nähe von Dortmund. Deswegen haben wir auch Interesse am deutschen Fußball.

BSC-Blog: Ihr wart ja schon in Bonn kurz unterwegs hab ich am Telefon gehört. In der Innenstadt. Wie hat es euch gefallen? Habt ihr in der kurzen Zeit schon gute Eindrücke bekommen können? Wie ist es mit der Fan-Situation? Schon viele Fans unterwegs gewesen?

De Smet: Es ist eine sehr schöne, kleine Stadt. Wir waren am Geburtshaus von Beethoven. Die Innenstadt ist gemütlich. Wir haben schon eine Menge Hannover-Fans gesehen und jetzt auf der Strecke zum Stadion noch mehr Bonner Fans.

BSC-Blog: Wie war denn eure Anreise? Ihr hattet ja eine Menge Strecke vor euch. Wie habt ihr das überstanden? Wie lange hat es gedauert?

De Smet: Wir sind am Samstag morgens um 4 Uhr losgefahren in Belgien. In Deutschland haben wir das U19-Spiel von Gladbach gegen Köln gesehen und sind dann direkt nach Aachen weitergefahren. Da haben wir Aachen gegen Rödinghausen spielen sehen. Dann sind wir durchgefahren zum MVV Maastricht und haben uns dort die erste Hälfte angeschaut. Dann sind wir zurück nach Belgien zur Partie von Eupen gegen Kortrijk in der Belgischen Liga gefahren. Zum Abschluss ging es wieder nach Aachen und zur Krönung des Tages gab es dort ein Weizenbier. Heute Morgen sind wir losgefahren nach Bonn und heute Abend gehen wir noch nach St. Truiden gegen Standard Lüttich. Das ist unser Fußball-Wochenende

BSC-Blog: Das ist ja ein richtiger Fußball-Marathon. Sehr schön, klingt spannend. Da habe ich aber anschließend eine einfache Frage: Wieso kommt ihr zu einem Spiel vom Bonner SC extra aus Belgien hierher? Gibt es da eine besondere Verbindung oder einfach wegen des DFB-Pokals?

De Smet: Wir haben uns schon verschiedene Spiele angeguckt. Letztes Jahr waren wir auch in Duisburg und Aachen. Im Westfalen-Pokal haben wir Osnabrück gesehen. Jetzt wollten wir gerne ein DFB-Pokalspiel live sehen. Hamburg war ausverkauft, Paderborn ist mit 400 Kilometern etwas weit gewesen. Dann haben wir gesehen, dass in Bonn noch Tickets zu verkaufen waren und haben uns gemeldet. Die Gelegenheit passte perfekt. Und so sind wir jetzt hier in Bonn angekommen.

BSC-Blog: Direkt eine anschließende Frage: Seid ihr schon einmal bei einem Spiel des Bonner SC gewesen? Welche Mannschaften in Deutschland habt ihr bereits gesehen?

De Smet: Bonn ist für uns das erste Mal auf dem Plan. Wir versuchen immer ein neues Stadion und eine neue Mannschaft zu entdecken. Wir waren schon in Duisburg, Osnabrück und Essen. Es gab noch andere Spiele. Aber in Bonn ist es das erste Mal.

BSC-Blog: Was interessiert euch so sehr, dass es euch zum Fußball-Gucken immer mal wieder nach Deutschland zieht? Habt ihr da bestimmte Gründe oder einfach wegen der Nähe?

De Smet: Ja wir sind aufgewachsen in Soest, hier in Deutschland. Wir haben bis zu unserem 12. Lebensjahr hier in Deutschland gelebt. Das ist unsere Verbindung hierher, und wir schauen auch immer noch die Sportschau und schauen uns nach wie vor jedes Spiel im Fernsehen an. Und wir sind auch ein bisschen Bayern- und Dortmund-Fans – gute Mannschaften! Wir haben früher selbst Fußball gespielt in Deutschland. Wenn man 12 Jahre hier gelebt und Fußball gespielt hat, in einer Gemeinschaft gelebt hat, dann hat mein eine Verbindung mit diesem Land, die nie weg geht. Aber wir haben uns auch schon Spiele in den Niederlanden angeguckt. Letzten Sommer waren wir außerdem in Spanien und haben uns dort verschiedene Trainingslager angeschaut. Wir waren auch in Frankreich schon mal dabei und in Rumänien. Ja, wir sind ein bisschen Groundhopper im Fußball.

BSC-Blog: Gab es bei den bisherigen Spielen irgendwelche Highlights, an die ihr euch besonders erinnert?

De Smet: Ich glaube jedes Spiel und jede neue Mannschaft ist eine Entdeckung und es ist super mal mitzumachen. Jetzt unser erstes DFB-Spiel hier in Bonn und wir werden mal schauen, wie das wird. Ich denke, dass es ein gutes Spiel wird. Das Wetter ist auch gut, besser als gestern. Ich hoffe, dass der Bonner SC in die zweite Hauptrunde kommt.

BSC-Blog: Ja, damit nimmst du mir die nächste Frage fast schon vorweg. Was meinst du, wie der Bonner SC sich heute gegen Hannover 96 schlagen wird? Traust du dir auch einen konkreten Tipp zu?

De Smet: Es gibt immer Überraschungen im DFB-Pokal! Bayern hat auch schon mal verloren gegen Vestenbergsgreuth (1:0 am 14.08.94). Auch eine Amateurmannschaft. Warum nicht? Der Bonner SC kann auch so eine Sensation schaffen. Wenn man nicht dran glaubt, dann wird man das sicher nicht erreichen. Alle Chancen im DFB-Pokal sind 50:50, denke ich.

BSC-Blog: Traust du dir abschließend noch einen Tipp zu?

De Smet: Ich hoffe, dass es keine Verlängerung gibt, wir müssen ja gleich noch nach St. Truiden. Ich hoffe 1:0 (Neffe und Zwillingsbruder: 2:1), wenn der Bonner SC gewinnt, wäre ich sehr zufrieden.

BSC-Blog: Das freut einen als Blau-Roter natürlich zu hören! Dann danke ich Ihnen für das Interview und Ihre Zeit. Viel Spaß gleich bei der Partie!

(Das Interview konnte ich mit unseren drei Gästen kurz vor dem Spiel führen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an Jürgen de Smet, seinen Zwillingsbruder und Neffen!)


Hannover 96 kann kommen!

(Foto: Joachim Neubauer)

Ein alles in allem sehr ansehnliches Testspiel konnte man da vorgestern Abend im Sportpark Nord genießen. Nachmittags war bei mir die Sorge noch groß gewesen: die Sintflut-Meldungen aus Köln, das vom Unwetter heimgesucht wurde, trieben mir noch Falten auf die Stirn. Ob das Testspiel gegen unseren Gast aus dem Oberhaus überhaupt stattfinden kann?

Der Wetterdienst warnte vor unwetterartigen Gewittern und Regenfällen. Doch bis auf angenehm erfrischende Schauer einige Stunden vor Anpfiff blieben wir in Bonn ja glücklicherweise verschont. Und so lagen auch die Temperaturen während des Spiels im angenehmen Bereich: da war das Bier dann nur noch zweitrangig zur Kühlung notwendig.

Mit Spannung erwartete ich, nach einigen für den Verein nicht leicht zu kompensierenden Abgängen (Lunga, Krempicki, Musculus), den Auftritt der Rheinlöwen gegen die Werkself aus Leverkusen. Wie würden sich die Abgänge auf unsere Mannschaft auswirken?

Die erste Halbzeit trieb mir dann zunächst Zweifel ins Gesicht. Da war auf jeden Fall noch Luft nach oben für unser Team. Klar erwartet man gegen die Berufskicker aus der 1. Bundesliga keine Wunder. Der Respekt ist sicherlich bei den Spielern da, wenn sie auf dem Platz Nationalspielern wie Bellarabi oder Volland gegenüberstehen. Aber der BSC blieb, in meinen Augen, etwas hinter seinen eigenen Möglichkeiten zurück - was sich aber nach der Pause änderte.
So gelang es den Blau-Roten nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch in der zweiten Hälfte, den Ausgleich zu erkämpfen - mit bemerkenswertem Einsatz und einer Menge Willensstärke. Vor allem in der Schlussphase hat mich das Spiel vor einer gut besuchten Haupttribüne mit 1.400 Zuschauern damit überzeugt.

Heute können die Jungs ihr Ergebnis von vorgestern nach kurzer Pause am gestrigen Donnerstag bestätigen. Ab 19:30 geht es gegen die Stuttgarter Kickers. Und das Pokalspiel gegen die nächste Erstliga-Truppe, Hannover 96, ist auch schon nicht mehr allzu fern.

Allen, die heute Abend beim Spiel sind wünsche ich einen guten Fußballabend und viel Spaß! Habt ein gutes Wochenende!

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Mit den Tickets steigt die Vorfreude!

(Foto: Joachim Neubauer)

Und schon ist es nur noch genau einen Monat hin bis zur ersten Runde des DFB-Pokals: Der Bonner SC gegen den Erstligisten Hannover 96.

Am 13.08. ist es dann endlich soweit und, so wie die Kartenverkäufe sich entwickeln, wird der Pokalfight vor restlos ausverkauften Tribünen in unserem Sportpark Nord stattfinden.

Nach der Gänsehaut-Atmosphäre beim Finalspiel des Mittelrheinpokals kann sich die Mannschaft also auf eine großartige Kulisse mit der nötigen Unterstützung durch das Publikum freuen. Und mit dem Rückhalt von den Bonner Fans ist auch ein Sieg gegen den Traditionsverein aus Niedersachsen nicht undenkbar. Wenn wir einen guten Tag erwischen und die Hannoveraner vielleicht ein wenig neben der Spur sind ist auch ein Weiterkommen in die zweite Runde des Pokals und damit die Sensation vorstellbar.

Ich konnte bereits gestern im Vorverkauf meine Karte ergattern. Seitdem ist die Vorfreude auf das Spiel für mich förmlich greifbar geworden!

Ich hoffe, dass alle, die das erste DFB-Pokalspiel in Bonn seit knapp 40 Jahren genießen wollen, noch eine Karte bekommen werden. Also nicht lange abwarten und noch schnell ein Ticket für die Gegengerade abgreifen. Für die Haupttribüne sind ja bereits alle Karten vergriffen! ;)

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Das alljährliche Übel...

Auch hier im Blog hat es sein Unwesen getrieben: das berühmt-berüchtigte Sommerloch hat zugeschlagen. Während die Mannschaft durchgeatmet hat, habe auch ich die Zeit genutzt, um meine Akkus wieder aufzufüllen. Erfolgreich!

Daher werde ich hier in Kürze wieder fleißig für euch in die Tasten hauen und von unserer Mannschaft und allem Drumherum berichten. Nur Geduld!

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!

(Foto: Joachim Neubauer)
(Foto: Joachim Neubauer)
(Foto: Joachim Neubauer)
(Foto: Joachim Neubauer)

Bonn. 26 Grad bei blauem Himmel und purem Sonnenschein. Und dazu noch am Vatertag das Pokalfinale „zo Huss“ zum Abschluss der Saison.

Am Vormittag schon mit den Freunden zur Einstimmung auf das bevorstehende Spiel treffen. Zunächst sind noch alle etwas verhalten in ihrer Fußball-Stimmung. Doch das soll nicht lange so bleiben. Überall sieht man Blau-Rot, die Fans des BSC sind im Stadtbild nicht zu übersehen und die Laune ist, wie zu erwarten, richtig gut. Man freut sich auf die 90 Minuten im Stadion und hofft, abends in der Altstadt noch auf den Pokalsieg anstoßen zu können. Doch das bleibt zunächst noch abzuwarten.

Der Fanmarsch setzt sich langsam in Bewegung und macht sich auf in Richtung Sportpark Nord. Alle verhalten sich friedlich, Banner und Fahnen sind zu sehen und nicht wenige haben sich das Trikot des Vereins übergeworfen oder schmücken sich, den Temperaturen trotzend, mit einem Schal in den Vereinsfarben.

Die Atmosphäre wird allgemein lockerer, auch meine kleine Gruppe taut langsam auf. Am Stadion angekommen lassen wir uns nochmal zur Erfrischung nieder und malen uns die Chancen auf den Sieg aus. Hoffnung ist auf jeden Fall berechtigt - der BSC konnte in der gesamten Saison (und erst Recht in den letzten Spielen) überzeugen und hat ansehnlichen Fußball auf den Platz gezaubert. Außerdem steckt der Kölner Fortuna eine durchwachsene Spielzeit in den Knochen – zusammengenommen also nicht gerade die schlechteste Ausgangslage für ein Pokalfinale vor heimischer Kulisse mit einem Happy End für den BSC.

Unser Platz an diesem sonnigen Vatertags-Nachmittag: Block C.
Nachdem Bier- und Würstchen-Stand aufgesucht wurden, um sich für die bevorstehenden eineinhalb Stunden zu wappnen, finden wir uns am Eingang des Blocks zusammen – und sind baff, wie voll es tatsächlich ist. Die Ordner haben ihre liebe Mühe, den Treppenaufgang freizuhalten und die Zuschauer stehen dementsprechend dicht gedrängt auf den Rängen. Auch die Atmosphäre ist schon vor Anpfiff des rheinischen Krachers spannungsgeladen und optimistisch.

Das Stadion wird voller und voller, die ersten Fangesänge ertönen und ein angenehmes Kribbeln stellt sich im Sportpark ein – der Anpfiff wird mit jeder Minute stärker herbeigesehnt.

Ich nutze die letzten Momente vor Beginn der Partie noch, um vor meinen Jungs mit den (DFB-) Pokaldaten des BSC Eindruck zu schinden (hierfür vielen Dank an unseren ehrenamtlichen BSC-Archivar Jochen Finger, der mir mühsam zusammengestellte Daten über Daten hat zukommen lassen! Mega!):

So konnte der BSC in seiner Vereinsgeschichte bislang 6 Partien im DFB-Pokal verbuchen, zum ersten Mal in der Saison 1977/78 bis hin zur letzten Teilnahme 1979/80. In beiden Turnierverläufen sind die Rheinlöwen erst in der 3. Runde ausgeschieden, beide Male gegen Schwergewichte aus der 1. Bundesliga (Borussia Mönchengladbach und FC Schalke 04).

Da wird deutlich, wie wichtig ein Sieg im FVM-Finale wäre, um endlich wieder die einzigartige DFB-Pokalluft schnuppern zu können, nach nun beinahe 40 langen Jahren.
Die Zahl 3 schlägt sich auch im FVM-Pokal nieder: die Partie gegen die Fortuna Köln war die insgesamt dritte Finalteilnahme am Pokal der Mittelrheinliga. Zuvor hatte der BSC gegen die Germania Dattenfeld im Elfmeterschießen 2009 und gegen Viktoria Köln im Jahr 2015 das Nachsehen. Das sollte sich heute ändern!

Aber genug in der Vergangenheit gekramt: Das Spiel am Donnerstag war eine Genussprobe ehrlichen und spannenden Fußballs, der eben auch in den niedrigeren Klassen zu bestaunen ist. Die Rheinlöwen haben alles gegeben und sich auch vom Abseitstor der Fortuna Köln nicht verunsichern lassen. Der Kampfeswille war die ganze Partie über deutlich zu erkennen, das Spiel war ein packendes Hin und Her. Die Krönung durch Dario Schumachers Traumtor in der 56. Minute ließ dann auch auf den Rängen ungebremstem Jubel freien Lauf. Einer kollektiven Bierdusche im Fanblock konnte keiner entkommen und die Spannung der Partie entlud sich mit einem richtigen Knall aus Gesängen, Umarmungen und einer Tribüne, die komplett außer sich vor Freude war. Gut, dass die Statiker im Bonner Sportpark gute Arbeit geleistet haben. Unsere Haupttribüne wurde unter dem gemeinsamen Taumel unter absoluten Extrembelastungen getestet - und hielt stand. Ein wahnsinnig intensiver Moment im Sportpark Nord! Das kann durchaus mit der Stimmung in der Bundesliga mithalten.

Und auf dem Rasen haben unsere Jungs trotz der immer weiter steigenden Spannungskurve die Ruhe bewahrt und das Ding nicht mehr aus den Händen gegeben. Bis zum Ende blieb das Spiel auf hohem Niveau. Beide Mannschaften spielten noch weitere starke Chancen heraus. Der Puls des Publikums konnte sich erst nach dem Abpfiff und der Siegerehrung wieder normalisieren. Doch bis dahin herrschte bei allen angeregtes Kammerflimmern. 

Die pure, ungezügelte Freude der Mannschaft, des Trainerstabs und der gesamten Bonner Fans nach dem Ende der Partie war dann einfach nur atemberaubend.

Schlussstand: 0:1 für den Bonner SC. Da gab es wirklich kein Halten mehr. Sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen brachen die Emotionen frei heraus und die Erleichterung und Freude über den Pokalsieg war überall förmlich greifbar. Frenetische Fangesänge und ein gemeinsames Auf und Ab ließen das Stadion beben und machten den Sportpark zur Partymeile. Und mit dem Sieg des FVM-Pokals wird es wieder Zeit für echtes DFB-Pokal-Feeling bei unserem Sportclub! Nach einer bärenstarken Saison konnten die Jungs wohl sich, dem Trainerteam und auch uns Fans kaum einen besseren Abschluss und ein schöneres Geschenk für die Sommerpause bereiten.

Und da ich hier ja bereits über die Vergangenheit und die Gegenwart des BSC geschrieben habe, nun noch ein kurzer Ausblick auf die Zukunft:
Ich bin mir sicher, dass es gelingen wird, mit der guten und leidenschaftlichen Arbeit, die alle Beteiligten hier abliefern, auch in Zukunft Erfolge zu feiern und in Bonn guten und ehrlichen Fußball zu etablieren. Und die Stimmung, die die Fans bei diesem Pokalfinale geschaffen haben, würde ich mir auch in der kommenden Saison wünschen. Das war einfach nur der totale Wahnsinn!

Danke an die Mannschaft und unsere Trainercrew um Daniel Zillken für diesen geilen Tag!
Und bald heißt es nach einer kurzen Verschnaufpause bei der Auslosung am 11. Juni die Daumen drücken, damit wir in unserem Stadion in der 1. Runde einen richtigen Kracher feiern können. Der FC Bayern oder der gestrige Pokalsieger aus Dortmund sollen nur kommen: Unser Team ist bereit! ;-)

Und in der 1. Runde des 75. DFB-Pokals zwischen dem 11. und dem 14. August heißt es dann in unserem Sportpark Nord:

Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Die Spannung steigt: Der Bonner SC zo Huss gegen die Fortuna aus Köln

Egal in welcher Liga, egal um welchen (Henkel-)Pott es sich dreht: Pokalspiele und vor allem die Endrunden sind irgendwie doch ganz losgelöst von den Geschehnissen des „normalen“ Saisonbetriebs. Etwas ganz eigenes, eine völlig andere Welt, die das Besondere des Fußballs hervorhebt: das Momentum und die Stunde der kleineren Teams.

Im Pokal kann alles passieren, man kennt das von den Runden des DFB-Pokals. Plötzlich haut der Drittligist SF Lotte den soliden Bundesligisten Bayer Leverkusen in der zweiten Runde raus und scheitert erst im Viertelfinale gegen den Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund. Oder der FC Astoria Walldorf, auf der Fußball-Landkarte ein weißer Fleck, der den Erstligisten SV Darmstadt 98 mit 1:0 in der 2. Runde aus dem Turnier wirft.

Pokal eben!

Hier können sich auch die kleinen Vereine im Rampenlicht zeigen und präsentieren, was der sonst so medial unterrepräsentierte Fußball in der 3. oder auch 4. Liga (oder gar in noch niedrigeren Spielklassen) überhaupt bedeutet – und dass der sich durchaus sehen lassen kann! Hier zählen nicht nur das technische Können, sondern auch der Kampfgeist und der Willen, sich durchzusetzen. Und eben das Momentum, die Unterstützung der heimischen Kulisse, das Unkonventionelle. Das ist schon so manchem großen Verein zum Verhängnis geworden. Dafür sind Pokalrunden (und speziell der DFB-Pokal) berühmt.

Man braucht dort eben nicht notwendig einen Gesamtmarktwert von knapp 274 Millionen Euro für eine funktionierende Truppe, wie bei der Werkself aus Leverkusen – da setzen sich auch ab und an kleinere Vereine durch, wie die 4,5 Millionen Euro „schweren“ Sportfreunde aus Lotte – oder das fußballerisch unbeschriebene Blatt aus Walldorf.

Was ohne Frage hilft: das heimische Publikum, das Spiel „zo Huss“.

Wo wir den Bogen zum Bonner SC schlagen können. Sicherlich wird das Endspiel am Donnerstag kein Zuckerschlecken. Auch wenn die Fortuna aus Köln die Saison der 3. Liga auf Platz 16 beendet hat, sollte man sie nicht unterschätzen. Der BSC hat hingegen eine spitzen Saison in der Regionalliga West gespielt, abgerundet durch einen Heimsieg gegen den Meister dieser Spielzeit, die Viktoria Köln, die in kurzem Abstand gleich zweimal im Sportpark Nord als Verlierer vom Rasen schlurfen musste. Und außerdem spielen wir vor unserer heimischen Kulisse – ein kleiner Vorteil zum DFB-Pokal mit seinem Austragungsort Berlin im Finale.

Apropos DFB-Pokal: der FVM-Pokal soll ja eigentlich eh nur der erste Schritt für unsere Rheinlöwen in Richtung der Bundeshauptstadt sein. Erst der Bitburger-Pokal in Bonn und fünf Spiele später wird dann der große Bruder, der DFB-Pokal von den Rheinlöwen aus der Bundesstadt im Berliner Olympia-Stadion in die Luft gereckt. Wer weiß, wer weiß… mit Überraschungen geizt der liebe Fußballgott ja bekanntlich nicht gerade. ;-)

In diesem Sinne, seid am Donnerstag ab 17 Uhr im Stadion und unterstützt unsere Jungs lautstark im Sportpark Nord.

Unser Trainer Daniel Zillken bringt es auf den Punkt: „Wir brauchen eure Unterstützung, wir brauchen einen Hexenkessel, um diesen Traum, den Bonn schon seit Jahren lebt, feiern zu können.“ 

Ich denke, den Wunsch wollen wir der Mannschaft und dem Trainerteam gerne erfüllen!

Die Vorfreude ist schon überall in der Stadt zu spüren. Das wird für alle Fans und Akteure des BSC, auch unabhängig vom Ergebnis, ein großartiges Erlebnis.

Wir sehen uns, spätestens im Stadion oder vorher schon beim Fanmarsch zum Stadion, ausgehend vom „Düvje“ in der Brüdergasse (ab 15 Uhr)!

Mit Blau-Roten Grüßen und voller Vorfreude

Euer Joachim Neubauer


Von Hauptstadt zu Hauptstadt

(Foto: Joachim Neubauer) Und mit der Karte...
(Foto: Joachim Neubauer) ... ab ins Stadion

Trotz aller Verbundenheit zum Rheinland macht mir ein Besuch in Berlin doch immer mal wieder Freude. Nach etlichen Besuchen in der Hauptstadt der Republik sind allerdings allmählich alle Touristen-Hot-Spots abgegrast, eine grundlegende Vertrautheit mit der Stadt ist hergestellt.

Das schafft Raum für Neues – vor allem bei traumhaftem Wetter mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad.
Was liegt da Nahe? Gerade wenn in Berlin der BIG 25, Europas größtes 25-KM-Rennen stattfindet: ein sportlicher Sonntag!

Daher morgens ins Lauf-Outfit geschmissen und parallel zu den Teilnehmern durch den Tiergarten geflitzt. Am Mitlaufen haben mich nur die Anmeldefrist – und die Ordner am Streckenrand - gehindert. Aber immerhin konnte man einen Teil der Strecke, wenn auch versetzt, begleiten und etwas von der großartigen Stimmung mit aufnehmen.

Zurück beim Kumpel dann die Frage: Was mit dem begonnenen Tag noch anfangen?
Und nach kurzem Grübeln kam die Idee: einfach dem Heimspiel des in der Nachbarschaft angesiedelten 4.-Ligisten BAK 07 beiwohnen. Und so gab es für mich einen Abstecher in die verkehrte Fußball-Welt – aus der Regionalliga West in die Regionalliga Nordost - in der der Berliner Athletik Klub, bei dem ich zu Gast sein konnte, aktuell den dritten Tabellenplatz behauptet. Dort musste ich mich dann für 90 Minuten farblich umgewöhnen. Vom geschätzten Blau-Rot unseres Clubs an das Weiß-Rot der Berliner.

Wie sich herausstellt eine spannende Erfahrung. Zwar türmten sich schon zum Anpfiff um 13:30 Uhr gegen den Leipziger Konkurrenten (nein, nicht RB, sondern Lokomotive Leipzig!) die Wolken am Horizont hoch auf, doch die angenehmen Temperaturen und der Sonnenschein blieben uns das Spiel über treu – und die Partie konnte tatsächlich mit Qualität überzeugen. Zug um Zug rannten die Berliner vor 360 Zuschauern gegen die Leipziger Verteidigung an, scheiterten aber leider immer im Abschluss. Die Sachsen hingegen verwandelten abgebrüht eine ihrer ganz wenigen Chancen, die sie gegen den Athletik Klub aus der Hauptstadt herausspielen konnten. Und so kam es nach einem wirklich unterhaltsamen und ansehnlichen Spiel im Berliner Poststadion zum – ehrlich gestanden – etwas unglücklichen Endstand von 0:1 aus Berliner Sicht.
So konnte ich die Entzugserscheinungen, verursacht durch meine Abwesenheit beim Spiel des BSC in Wuppertal, mit dem Berliner Ersatz etwas abschwächen. ;)

Und was abseits vom Platz stattfand war nicht weniger interessant als das Spiel selbst. Denn beim BAK 07 ist die vom Verein gelobte Vielfalt keine bloße Floskel. Zuschauer und Spieler aus aller Herren Länder machen hier vor allem eins – sie kommen im Stadion zusammen und genießen die Atmosphäre – essen, trinken, tratschen zusammen und kommentieren lautstark das Spiel – weswegen ich mir mehr als nur einmal ein Lachen nicht verkneifen konnte. Der Enthusiasmus der beiden Hauptstädte ist da durchaus vergleichbar – sowohl bei gelungenen als auch bei verpatzten Spielzügen. Fan bleibt da eben Fan, und Emotion eben Emotion.

Die Stimmung war jedenfalls ausgelassen (auch wenn man vor den LOK-Leipzig-Anhängern ehrlich den Hut für eine Fankulisse auf der Gegengerade ziehen muss, die es, über die gesamten 90 Minuten – in sich hat) und auch als Tourist aus unserer Bundesstadt Bonn wird man sofort in Gespräche verwickelt. Die Neugierde ist groß: Woher man denn komme (der Berliner Einschlag fehlt ja in der Sprache, das lässt sich nicht lange verbergen), welchem Verein man selbst anhängt, was einen zum BAK verschlägt.
Und daran anschließend Fragen zur ehemaligen Hauptstadt Bonn und zum Bonner SC. Gar nicht so einfach, den Wissensdurst der Berliner zu stillen und einen Einblick in unseren Verein zu vermitteln.

Auch im kurzen Pausengespräch mit dem scheidenden Stadionsprecher Yalcin „Yalle“ Karaoglan höre ich nur freundliche Worte und Interesse für unseren Bonner SC, bevor er sich wieder an die Pausenunterhaltung und die Kommentierung des Spiels machen muss.

Mein Fazit:
Es war spannend, Einblicke in eine andere Regionalliga zu bekommen. Zu sehen, wie sich ein bunter Regionalligist aus der Bundeshauptstadt Berlin aufstellt und zu erfahren welche Atmosphäre dort vorherrscht – wie bei uns, ein Mitfiebern mit den Jungs auf dem Rasen. Dabei ist die Freundlichkeit und Offenheit für Besucher absolut überzeugend. Man fühlt sich nicht lange fremd.
Nicht nur bei uns Rheinländern und beim Bonner Sport-Club ist diese Zugänglichkeit wohl normale und gelebte Praxis– auch in der neuen alten Hauptstadt Berlin. Was man außerdem offenbart bekommt ist die einheitsstiftende Funktion des Fußballs und seine Möglichkeiten zur Integration und Vermittlung von verschiedenen Kulturen. Auch das haben der Berliner AK 07 und unsere Bonner Rheinlöwen gemeinsam. In Projekten wie unserer Initiative „Löwenherz“ setzen wir uns ebenfalls für dieses Miteinander – erfolgreich – ein. Fußball macht eben nicht nur Spaß, sondern ist auch in der Lage, Brücken zu bauen.

Aber so spannend der Ausflug in die Regionalliga Nordost auch gewesen ist: ich freue ich mich, am kommenden Samstag um 14 Uhr wieder im heimischen Sportpark Nord zu sein, wenn es gegen die Viktoria aus Köln geht. Zo huss ist eben zo huss!

Mit Blau-Roten Grüßen aus Berlin

Euer Joachim Neubauer


Ein (zu) spätes Unentschieden

(Foto: Joachim Neubauer)
Beste Laune auf der Haupttribüne nach dem 3:2 in der 51. Minute durch Lucas Musculus.

Bei wunderbarem Wetter wurde den 450 Zuschauern heute während der Partie zwischen unserem Bonner SC und der zweiten Mannschaft der Borussia Mönchengladbach ein wahres Schützenfest geboten. Auch nach dem sensationellen 2:0-Sieg unserer Löwen über die Viktoria aus Köln gelingt es den Blau-Roten den gegnerischen Kasten erfolgreich ins Visier zu nehmen.

In den ersten 5 Minuten gelangen dem Sport-Club bereits zwei starke Treffer, die das Publikum aufjubeln und auf eine torreiche Partie hoffen ließen. 
Jedoch beruhigte sich das Spielgeschehen zunächst etwas, bis die Gäste in Grün in der ersten Halbzeit noch den Anschlusstreffer erzielen konnten. Auch nach dem Ausgleichstreffer der Gladbacher direkt nach Beginn der 2. Halbzeit blieben die Bonner Fans besonnen und feuerten unsere Jungs immer und immer wieder lautstark mit „BSC-„ und „Sport-Club“-Rufen an. 
Das Spiel blieb umkämpft und auf hohem Niveau. Und passend zum Sonnenschein zauberte die Mannschaft im Verlauf der zweiten Hälfte noch mit zwei weiteren Treffern ein Strahlen auf die Gesichter der Zuschauer. Die Stimmung im Stadion war dementsprechend ausgelassen und sorgte zunächst für einen super Fußball-Nachmittag mit einer unterhaltsamen und packenden Schlussphase.

Leider währte die Freude nicht bis zum Ende der Partie: Nachdem die Gladbacher auf 4:3 aufschließen konnten, kam es zu einem unschönen Ende für die Gastgeber. 
In der unverständlich langen Nachspielzeit, die sowohl auf dem Rasen von unserem Trainerteam als auch von den Bonner Fans auf der Tribüne lautstark moniert wurde, gelang den Gästen mit dem letzten Spielzug der Ausgleich zum Schlussstand von 4:4. Die Enttäuschung über die Länge der vom Schiedsrichter gegebenen Nachspielzeit und das daraus resultierende Unentschieden nicht zu überhören.
Ärgerlich und unnötig, da während des Spiels keine größeren Spielunterbrechungen stattfanden.

Dennoch war es ein starker Auftritt von unserem Sport-Club, der nach dem Einzug ins Finale des Bitburger-Pokals im Heimspiel gegen Viktoria Köln erneut Motivation und Kampfeswillen gezeigt und den Fans ein ansehnliches Spiel geboten hat.

Interessant waren darüber hinaus die Gesprächsfetzen, die ich während des Spiels im Publikum mitbekam. Denn der Einzug ins Finale des Pokals und die damit verbundenen Hoffnungen scheinen unser Publikum immer noch in Bann zu halten.

Sinngemäß waren da Sätze wie "Starker Auftritt gegen die Viktoria!", oder auch Aussichten auf das Finale wie "Gehst du zum Spiel am 25.?" und "Ich hab schon richtig Bock auf das Finale!" wieder und wieder zu hören. 

Die Fans fiebern offenbar schon knapp 3 Wochen vor dem Saisonabschluss dem Finale zu Huss voller Vorfreude entgegen – eine tolle Sache. Top Stimmung und die volle Unterstützung der BSCler scheinen Trainer Daniel Zillken und seiner blau-roten Truppe also gewiss zu sein.

Dass wir in den letzten beiden Spielen im Sportpark Nord für diese Saison noch eine Menge Spannung und viel Spaß haben werden, davon konnten mich heute jedenfalls sowohl Mannschaft als auch das Publikum voll überzeugen. 
Und die Krönung wäre wohl ohne Frage der Mittelrhein-Pokal am 25.05. in den Händen unserer Mannschaft. Doch mehr zu diesem Thema ein andermal… ;)

Abseits vom Fußball wünsche ich allen, die heute Abend das Bonner „Rhein in Flammen“-Spektakel genießen, einen schönen Abend und viel Spaß. Passt auf euch auf!

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Die Geschichte des Bonner SC - ein Auf und Ab

Die Geschichte des Bonner SC ist von der ersten Stunde an ein Auf und Ab. 
Gegründet werden sollte der  „Bonner Sportclub 01/04“ nämlich eigentlich am 21. Mai 1965 – woraus leider nichts wird. Wegen der Abwesenheit zu vieler Vorstandsmitglieder kann der Club erst einen knappen Monat später in den Vereinsfarben Blau-Rot das Licht der Welt erblicken. Die bewegte Vereinsgeschichte nimmt ihren Anfang.

Die Hoffnungen in der Stadt sind groß: Endlich Spitzensport in der Bundeshauptstadt Bonn. Das Debüt in der damaligen 3. Liga, der Verbandsliga Mittelrhein, glückt auch prompt mit einem Sieg gegen die Amateure von Bayer Leverkusen. Und auch die Endplatzierung dieser ersten Vereins-Saison überzeugt: die Löwen küren sich zum Vizemeister.

Nachdem der BSC zwar in der Ausscheidungspartie gegen Regionalliga-West Absteiger VfB Bottrop mit einer 5:0-Klatsche abgefertigt wird, können die Bonner ihr Glück kaum fassen. Die Bottroper dürfen trotz des Sieges als Absteiger nicht in der Spielklasse verbleiben – so feiert die Mannschaft in ihrer ersten Spielzeit direkt den Aufstieg in die Regionalliga-West – ein gelungener, wenn auch etwas rumpliger Start.

In den nächsten Jahren folgen im ehemaligen Gronaustadion durchwachsene Zeiten in der Mittelrhein- und der Regionalliga. 
Dort spielt die Bonner Truppe 1969/70 ihre letzte Saison und zieht in das neue Zuhause, den Sportpark Nord ein. Auch dort gelingt ein Auftaktsieg gegen den ehemaligen Bundesligisten Alemannia Aachen. Jedoch führen die Rheinlöwen diesen Erfolg nicht fort und müssen am Ende der Saison den Weg in die Drittklassigkeit antreten.

In den folgenden Jahren wird wieder und wieder der Aufstieg zum Ziel gesetzt. Dem kann die Mannschaft mit ihren Mitteln jedoch nicht gerecht werden.

Dazu gesellt sich in der Saison 74/75 ein trauriger Rekord der Vereinsgeschichte. Die Zuschauer bleiben den Heimspielen der Löwen deutlich spürbar fern – mit einem Negativ-Rekordwert im Spiel gegen „Westwacht Weiden“: gerade einmal 273 Zuschauer finden sich im mehr als 10.000 Zuschauer fassenden Sportpark Nord ein.

Doch die Misere hält nicht ewig an: schon 76/77 kann der Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord gefeiert werden, die höchste Spielklasse der Vereinsgeschichte. Aber auch hier spiegelt sich die Achterbahnfahrt des Vereins wieder – zum Saisonende folgen der Lizenzentzug durch den DFB und damit der Abstieg. Die bewegte Historie der Löwen setzt sich fort und kann erst in den 90er-Jahren mit dem Aufstieg in die Regionalliga West/Südwest und damit in die 3. Liga zum Guten gewendet werden.

Ab 1998 setzt eine lange Durststrecke in der der 4. und ab 2013 sogar in der 5. Liga ein. In diese Zeit fällt auch eine drohende Insolvenz, die unter anderem durch ein Freundschaftsspiel mit dem damaligen Vizemeister der 1. Bundesliga, Bayer Leverkusen, abgewendet werden konnte. Die Mannschaft wird, ebenso wie die Vorstandsetage, neu zusammengestellt. Und eins wird klar – der für den sportlichen Neustart wichtige Zusammenhalt von Fans, Mannschaft und Funktionären ist da.

Zur Freude der BSC-Anhänger bleibt die Mittelrheinliga unter Trainer Daniel Zillken, der seit 2014 die Mannschaft trainiert, nicht lange das Zuhause der Blauroten. Nach zwei starken Spielzeiten 14/15 und 15/16 qualifizieren sich die Rheinlöwen für die Regionalliga West in der aktuellen Saison. Momentan halten sich die Jungs dort auf dem 9. Rang.

Die kommenden Heimspiele gegen Borussia Mönchengladbach II (06.05.17, 14:00) und den Tabellenersten FC Viktoria Köln als Endspiel der Saison 16/17 (20.05.17, 14:00) versprechen noch viel Spannung. Und nach dem sensationellen Sieg im Halbfinale des Mittelrheinpokals gegen den Favoriten aus Köln ist auch das Finale vor heimischem Publikum gesichert.

Es gibt also noch einiges zu erleben im Sportpark Nord: Seid dabei und helft den Jungs, einen runden Saisonabschluss zu packen und sich den Mittelrheinpokal zu sichern! 
Holt euch das Ding!

Mit Blau-Roten Grüßen

Euer Joachim Neubauer


Willkommen auf dem neuen Blog unseres Bonner SC!

(Foto: Joachim Neubauer)

Zunächst ein paar Infos zu meiner Person: 

Ich heiße Joachim Neubauer und bin für mein Studium aus Düsseldorf nach Bonn gekommen - eine Entscheidung, die ich nie bereut habe. Denn trotz meiner Wurzeln in der verbotenen Stadt fühle ich mich hier in der ehemaligen Hauptstadt bereits seit 8 Jahren zuhause. Und nicht nur die Stadt, sondern auch der Sport-Club haben es mir angetan!

Daher freue ich mich darauf, für euch in Zukunft zusammen mit meinen Kollegen bloggen zu dürfen. Wir werden Informationen rund um unsere Rheinlöwen zusammentragen und sie hier präsentieren. Ob Hintergründe, aktuelle Geschehnisse oder Geschichten aus dem ganzen Umfeld des Clubs: Wir werden euch immer wieder Einblicke hinter die Kulissen geben, um euch dem Verein noch näher zu bringen. Schließlich steht die Gemeinschaft bei Rot-Blau im Vordergrund!

In diesem Sinne hoffe ich, dass unsere Artikel euch gut unterhalten und informieren werden. :)

Blau-Rote Grüße und auf eine spannende Restsaison

Euer Joachim Neubauer