Das neue Abenteuer...

Der Verein ging das neue Abenteuer im bezahlten Fußball mit einer Reihe von Neuzugängen an, wobei vor allem vier ehemalige Lizenzspieler von Schalke 04 verpflichtet wurden. Dennoch hatte es die Mannschaft von Beginn an schwer und konnte erst am zehnten Spieltag mit einem 1:0 gegen Viktoria Köln den ersten Sieg sichern. Trotz eines überraschenden 1:0-Auswärtssiegs bei Alemannia Aachen war der Abstieg - auch trotz des Trainerwechsels zu Fred Harthaus - nach dem 1:2 gegen Arminia Bielefeld am vorletzten Spieltag nicht mehr zu verhindern.

 

Die Mittelrheinmeisterschaften 1968 und 1972...

Der BSC spielte damit wieder in der Verbandsliga Mittelrhein und ging in die neue Spielzeit 1967/68 mit dem bereits zuvor beim BFV aktiven Trainer Helmut Gans. Wie schon zwei Jahre zuvor lieferte sich der BSC gegen ´Düren 99´, sowie gegen die Amateure des 1. FC Köln, ein Rennen um die Tabellenspitze. Mit zwei Punkten Vorsprung vor Köln ging die Bonner Mannschaft in die letzte Partie und sicherte sich durch ein 1:1 gegen Bayer Leverkusen den Mittelrheintitel. Dadurch wurde auch die Rückkehr in die Regionalliga möglich und der BSC trat zu den Ausscheidungsspielen gegen den ´SSV Hagen´, die ´Spvg Erkenschwick´ und ´Eintracht Duisburg´ an. Trotz einer Niederlage im Heimspiel gegen Duisburg und insgesamt drei Remis konnte der Regionalliga-Aufstieg bewerkstelligt werden.

 

Der nächste Versuch im Profi-Fußball...

Vor dem nächsten Versuch, im Profi-Fußball Fuß fassen zu können, vermeldete der Verein einige spektakuläre Transfers von Alemannia Aachen, worunter sich der 49-fache uruguayische Nationalspieler Horacio Troche befand, der dadurch bekannt geworden war, dass er Uwe Seeler während der WM 1966 in England geohrfeigt hatte. Dennoch spielte der Klub wieder nur gegen den Abstieg und absolvierte am letzten Spieltag gegen Preußen Münster ein echtes ´Abstiegsendspiel´ im heimischen Gronaustadion, das der BSC überlegen mit 5:1 gewann. In der anschließenden Saison 1969/70 entwickelte die Mannschaft eine große Heimstärke und verlor in der gesamten Spielzeit daheim nur zwei Begegnungen. Dies sorgte dafür, dass in diesem Jahr recht sicher, mit acht Punkten Abstand, die Klasse gesichert werden konnte.

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