BSC erstellt Statusbericht 2017

Bonner SC legt Rechenschaft ab

Der Bonner SC hat seinen Statusbericht 2017 erstellt. „Damit wollen wir intern Rechenschaft ablegen gegenüber unseren Mitgliedern und Gremien, aber auch extern unsere Entwicklung und die aktuelle Situation des BSC aufzeigen“, sagt BSC-Vorsitzender Professor Dr. Mazurkiewicz: „Nicht nur angesichts der Historie des BSC und jüngsten Ereignissen bei etablierten Regionalligisten setzen wir auf Transparenz und Nachhaltigkeit, um den BSC gemeinsam mit Mitgliedern, Fans, Unterstützern und Sponsoren in der Regionalliga zu etablieren. Die vierte Liga mit Traditionsvereinen wie RW Essen, Alemannia Aachen, RW Oberhausen, Wattenscheid oder Viktoria Köln ist für uns sportlich attraktiv und wirtschaftlich herausfordernd.“

Der Statusbericht 2017 enthält Informationen zur ersten Mannschaft und der Jugendabteilung, Kennzahlen zu Mitgliedern, Zuschauern und der wirtschaftlichen Situation, Image und Struktur des Vereins sowie Ausblick und Ziele. Der BSC hat 249 Jugendspieler in elf Mannschaften, wobei 63 Prozent Ausländer sind bzw. einen Migrationshintergrund haben. "Wir leisten aktive Integrationsarbeit unabhängig von sozialen, ethischen oder kulturellen Unterschieden", so BSC-Vorstand Stefan Krämer: „Vom Leistungsbereich U19/U17/U16 über Aufbau- und Grundlagenbereich bis hin zu unserem Fußballkindergarten setzen wir auf Charta und Leitbild der jungen Rheinlöwen.“ Im Seniorenbereich setzt der BSC auf stetige Weiterentwicklung der Mannschaft und junge Spieler aus der Region. Dazu Vorstand Thorsten Nolting: „Wir müssen hier unseren eigenen Weg gehen mit kompetenter sportlicher Leitung und Trainerteam, da wir mit unserem Budget weit von der Regionalligaspitze mit Profitum entfernt sind.“ Dem Statusbericht ist ein verdoppelter Umsatz vom Geschäftsjahr 2015/2016 auf jetzt rund 780.000 Euro zu entnehmen. Der Zuschauerschnitt stieg von 550 auf 1.300. „Bei den Sponsoren peilen wir für die neue Saison eine Steigerung auf über 120 Partner an, wobei die finanzielle Last auf möglichst viele Schultern verteilt werden soll“, so BSC-Vorstand Jürgen Harder. Notwendig war aber auch ein Ausbau der Vereinsstrukturen, wie BSC-Vorstand Dirk Zacke ausführt: „Der Spielbetrieb in der Regionalliga verursacht hohe Kosten insbesondere für die Sicherheit und wird nur durch den Einsatz von über 100 Ehrenamtlichen pro Spieltag ermöglicht. Durch neue Arbeitskreise können wir noch konzentrierter arbeiten.“