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Als der „Kaiser“ in Bonn verlor

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Als der „Kaiser“ in Bonn verlor
Am 9. August 1967 kam es in Bonn zur „Fußball-Schau des Jahres“, wie der General-Anzeiger seinerzeit titelte. Dem gerade erst zwei Jahre jungen BSC war es gelungen, den frisch gekürten Europapokalsieger der Pokalsieger nach Bonn zu holen. Im Gronaustadion, wo die Mannschaft das „Silberne Lorbeerblatt“ erhielt, hatte Bayern München mit Trainer „Tschik“ Cajkovski folgendes Team aufgeboten: Maier, Kupferschmidt, Schwarzenbeck (Schappacher), Roth, Beckenbauer, Werner (Comploy), Nafziger, Ohlhauser, Müller, Koulmann, Jung (Herz). Der BSC war angetreten mit: Tietz, Cremer, Decker, Wollny, Gräf, Quint, Grau, Wöhler, Koep, Becker, Lambertz. Vor 8000 Zuschauern gab es eine Riesen-Sensation, denn die Bonner Amateure besiegte die großen Bayern nach Toren von Lambertz und zweimal Koep mit 3:1. Ein gewisser Gerd Müller kann nur noch verkürzen.

Es war uns eine Ehre, einen der größten Sportler in Bonn begrüßen zu dürfen. Der Bonner SC bedankt sich und trauert um den Welt- und Europameister Franz Beckenbauer, der am Sonntag mit 78 Jahren verstarb und einmal in Bonn spielte.

Foto: Wimpelwechsel in der Gronau zwischen Franz Beckenbauer, Schiedsrichter Walter Eschweiler und Willi Gräf
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