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Samstag, 04.07.2026 14:00 Uhr

Rheinlöwen unterliegen im ersten Härtetest der Vorbereitung

Bei sonnigen 25 Grad auf dem Trainingsgelände der Viktoria Köln bestritt der Bonner SC am Samstag sein erstes Testspiel der Sommervorbereitung. Die Partie fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Gegen den Drittligisten musste sich der BSC nach einer frühen Führung am Ende mit 1:4 geschlagen geben.

Der Bonner SC erwischte den besseren Start. Nachdem die Viktoria zunächst mit einer Ecke und weiteren Angriffen Druck aufgebaut hatte, gingen die Gäste bereits in der 7. Minute in Führung. Nach einer Parade des Kölner Torhüters setzte ein Gastspieler entschlossen nach und staubte zum 1:0 ab.

Auch in der Folge verteidigte der BSC zunächst aufmerksam und ließ die Gastgeber trotz zunehmender Spielanteile lange nicht zu klaren Torchancen kommen. Auf der anderen Seite verpasste Frederic Baum mit einem Abschluss das mögliche 2:0.

Mit zunehmender Spieldauer übernahm Viktoria Köln jedoch immer mehr die Kontrolle über die Partie. In der 35. Minute glichen die Gastgeber per Foulelfmeter zum 1:1 aus, ehe Tim Kloss sechs Minuten später nach einer Ecke per Kopf die 2:1-Pausenführung erzielte.

Zur zweiten Halbzeit wechselten beide Mannschaften komplett durch. Viktoria startete erneut druckvoll, doch auch der Bonner SC setzte immer wieder offensive Akzente. Die beste Gelegenheit auf den Ausgleich hatte Jonas Berg in der 71. Minute, der nach einem schönen Zuspiel im Eins-gegen-eins den Kasten nur knapp verfehlte. Wenig später verhinderte Pawelczyk einen weiteren Gegentreffer.

In der Schlussphase machte der Drittligist schließlich alles klar. Viktoria erhöhte auf 3:1 und legte wenig später das 4:1 nach. Kurz vor dem Abpfiff sorgte der Bonner SC mit einer gefährlichen Flanke noch einmal für Gefahr, ehe der Schiedsrichter die Partie beendete.

Cheftrainer Björn Mehnert zog trotz der Niederlage ein positives Fazit: „Wir hatten einen guten Gegner, der uns auch das ein oder andere aufgezeigt hat. Das war uns aber völlig klar und ist auch normal. Genau deshalb haben wir solche Gegner ausgewählt. Wir haben noch einiges zu tun – insbesondere gilt es, die neuen Spieler zu integrieren. In der zweiten Halbzeit stand zudem eine Mannschaft auf dem Platz, die so noch nie zusammengespielt hat. Deshalb war uns bewusst, dass noch nicht alles funktionieren kann. Wir haben aber definitiv gute Erkenntnisse gewonnen, die wir jetzt in den kommenden Trainingseinheiten einarbeiten werden.“